
nphect & dizplay – Nanodust / Stripshow [U3R]
Sunday, February 19th, 2006

I honestly can’t quite remember how it all started, but one day E.Decay visited us to do a remix for a Rawhill Cru choon. While he cooked some original Italian recipe for us, we showed him Nanodust, Stripshow and some more bits. The next thing I remember is him waving a piece of paper stating “U3R 009″. We quickly agreed and finished that remix (which apparently hasn’t seen the light of day since then). Both tunes contain loads of heavy drum fills, giving them a very “live” feeling, but in a unnatural, harsh manner no drummer would be able to achieve. Nanodust starts with these female vocal bits that seem to originate from a huge airport hall, counting numeric sizing dimensions (giga, mega, kilo, … down to nano), only to turn into an insane monster of a tune, breaking and twisting, while once in a while returning to a dark party vibe part which really pushes things forward. “Stripshow” on the flip is less aggressive and more Neurostyle, relying on a ten-ton bassline.
Review from DnBszene.de:
U3R gründen ein neues Sublabel. Ob der Name Blacklabel jetzt von einer Vorliebe der Labelmacher für schottischen Whisky rührt, oder ein ironischer Wink in Richtung Whitelabel-Bizness-Quatsch ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Eines aber soll das neue Imprint ganz offiziell verkörpern: the dunkle und futuristische Seite of Drum´n´Bass. Das erste Release bestreiten die Stieber-Twins, die Kessler-Zwillinge, die Noel und Liam Gallaghers, die Dalton-Brüder des deutschen Drum´n´Bass: N.Phect & Dizplay. Wie gewohnt geben die beiden einen Scheiß auf die musikalische Umsetzung der so oft zitierten rheinischen Frohnatur und hauen viel lieber alles kurz und klein, was nicht bei drei auf dem nächsten Baum sitzt.
“Nanodust” auf Seite A fängt trügerisch perkussiv im Halftimegroove an, um sich nach dem Drop in ein fieses und äußerst schlecht gelauntes technoides Monster zu verwandeln. Wenn ich es mir so überlege – “Nanodust” wäre ein perfektes Küchengerät: während die Beats so ziemlich alles (und wenn man nicht aufpasst auch jeden) in mikroskopisch kleine Teile schneiden; pürieren, stampfen und raspeln die Bässe selbst grobe Zutaten, dass es eine Freude ist, in der Küche zu stehen. “Nanodust” ist aber nun mal kein Küchengerät und eigentlich ist es auf Vinyl auch viel besser aufgehoben, als in meiner Küche.
“Stripshow” auf Seite AA beginnt mit lustigen Tom-Fills und einem knurzeligen Bass und schlägt prinzipiell die gleiche Richtung ein wie Seite A, ohne gleich zu klingen. Die Drums klingen natürlicher, die Arrangement wirkt verspielter, ohne ins Unübersichtliche zu kippen. Spätestens jetzt wird der rettende Ast des oben erwähnten Baumes abgesägt. Blood on the dancefloor garantiert!
Resümee: ein gelungener Start für die Blacklabel-Serie. Ein Pflichtkauf für Freunde von Ed Rush & Optical-Styles und für sowieso alle, die Kraut- Drum´n´Bass voran bringen wollen. Eins aber sollte Euch klar sein, liebe U3Rs: den Sat-1 Chart-Tipp erreicht ihr mit dieser Platte nie!
Clip: nphect & dizplay – Nanodust
Clip: nphect & dizplay – Stripshow

I honestly can’t quite remember how it all started, but one day E.Decay visited us to do a remix for a Rawhill Cru choon. While he cooked some original Italian recipe for us, we showed him Nanodust, Stripshow and some more bits. The next thing I remember is him waving a piece of paper stating “U3R 009″. We quickly agreed and finished that remix (which apparently hasn’t seen the light of day since then). Both tunes contain loads of heavy drum fills, giving them a very “live” feeling, but in a unnatural, harsh manner no drummer would be able to achieve. Nanodust starts with these female vocal bits that seem to originate from a huge airport hall, counting numeric sizing dimensions (giga, mega, kilo, … down to nano), only to turn into an insane monster of a tune, breaking and twisting, while once in a while returning to a dark party vibe part which really pushes things forward. “Stripshow” on the flip is less aggressive and more Neurostyle, relying on a ten-ton bassline.
Review from DnBszene.de:
U3R gründen ein neues Sublabel. Ob der Name Blacklabel jetzt von einer Vorliebe der Labelmacher für schottischen Whisky rührt, oder ein ironischer Wink in Richtung Whitelabel-Bizness-Quatsch ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Eines aber soll das neue Imprint ganz offiziell verkörpern: the dunkle und futuristische Seite of Drum´n´Bass. Das erste Release bestreiten die Stieber-Twins, die Kessler-Zwillinge, die Noel und Liam Gallaghers, die Dalton-Brüder des deutschen Drum´n´Bass: N.Phect & Dizplay. Wie gewohnt geben die beiden einen Scheiß auf die musikalische Umsetzung der so oft zitierten rheinischen Frohnatur und hauen viel lieber alles kurz und klein, was nicht bei drei auf dem nächsten Baum sitzt.
“Nanodust” auf Seite A fängt trügerisch perkussiv im Halftimegroove an, um sich nach dem Drop in ein fieses und äußerst schlecht gelauntes technoides Monster zu verwandeln. Wenn ich es mir so überlege – “Nanodust” wäre ein perfektes Küchengerät: während die Beats so ziemlich alles (und wenn man nicht aufpasst auch jeden) in mikroskopisch kleine Teile schneiden; pürieren, stampfen und raspeln die Bässe selbst grobe Zutaten, dass es eine Freude ist, in der Küche zu stehen. “Nanodust” ist aber nun mal kein Küchengerät und eigentlich ist es auf Vinyl auch viel besser aufgehoben, als in meiner Küche.
“Stripshow” auf Seite AA beginnt mit lustigen Tom-Fills und einem knurzeligen Bass und schlägt prinzipiell die gleiche Richtung ein wie Seite A, ohne gleich zu klingen. Die Drums klingen natürlicher, die Arrangement wirkt verspielter, ohne ins Unübersichtliche zu kippen. Spätestens jetzt wird der rettende Ast des oben erwähnten Baumes abgesägt. Blood on the dancefloor garantiert!
Resümee: ein gelungener Start für die Blacklabel-Serie. Ein Pflichtkauf für Freunde von Ed Rush & Optical-Styles und für sowieso alle, die Kraut- Drum´n´Bass voran bringen wollen. Eins aber sollte Euch klar sein, liebe U3Rs: den Sat-1 Chart-Tipp erreicht ihr mit dieser Platte nie!
Clip: nphect & dizplay – Nanodust
Clip: nphect & dizplay – Stripshow




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